---
Thomas Enzinger Regisseur---
---
---
-
Oper & Operette
-
Gräfin Mariza
Operette von Emmerich Kálmán
Eigene Bearbeitung
Inszenierung an der Volksoper Wien.

Gräfin Mariza - Video Demo-Video
Gräfin Mariza (Volksoper Wien, Regie: Thomas Enzinger) Gräfin Mariza (Volksoper Wien, Regie: Thomas Enzinger)
Premiere von Emmerich Kálmáns "Gräfin Mariza" an der Volksoper: Thomas Enzingers Inszenierung punktet mit schrillen Szenen und einem guten Ensemble...
Die Inszenierung von Thomas Enzinger ist elegant auf einer Drehbühne postiert, wodurch reizvolle Ambivalenz entsteht: Hier die beschwipste Festgesellschaft, dort - gleichzeitig sichtbar - intime Szenen, die vor Melancholie und Selbstmitleid triefen.
Es ist zu erkennen: So wie es Emmerich Kálmán gelang, in dieser schwermütigen Komödie das Heitere mit dem Trübsinnigen zu versöhnen, so schafft es auch die Regie, die Ausdruckskontraste delikat zu verzahnen.
Applaus aber für einen sicheren Volksopernhit.
DER STANDARD
Gräfin Mariza (Volksoper Wien, Regie: Thomas Enzinger) Gräfin Mariza (Volksoper Wien, Regie: Thomas Enzinger)
Was braucht man, um eine klassische Operette erfolgreich auf die Bühne zu bringen? Einen Regisseur, der das jeweilige Werk ernst nimmt und dennoch eigene Gedanken dazu entwickelt...
Im Haus am Gürtel läuft das Operettenwerkl perfekt ab; diese "Mariza" kann sich sehen lassen.
Das liegt an der Regie von Thomas Enzinger, der die Liebesgeschichte zwischen dem verarmten Grafen Tassilo und der reichen, snobistischen Gräfin Mariza dezent in die Moderne holt, der "einfach" eine Geschichte erzählt. Und die erzählt Enzinger richtig gut...
Eine längst untergegangene, märchenhafte Welt, deren Protagonisten zwischen Champagner und Bankrott changieren. Da sind Gefühle überlebensgroß, da wird geliebt und geschmachtet im Breitwand-Format. Ja, ein wenig Sozialkritik gibt es auch, die Komödie ist zugleich tragisch...
Was will man mehr? Diese "Mariza" wird im Repertoire Bestand haben.
KURIER
Gräfin Mariza (Volksoper Wien, Regie: Thomas Enzinger) Gräfin Mariza (Volksoper Wien, Regie: Thomas Enzinger)
Regisseur Thomas Enzinger ließ auf der Drehbühne in kessen Twenties-Paillettenkleidchen und unter allerlei plakativem Geblitze die Persiflage auf die "gute alte Zeit" im Al-Capone-Gewand auferstehen.
Mehr Gartenpavillon denn Schlossfassade: Hier spielte sich alles zwischen klassizistischen, stimmigen Glasachsen ab. Bezaubernd holten die Melancholiker Graf Tassilo und Comtesse Lisa die Erinnerung an das aristokratische Kinderzimmer ein. Auf "Schwesterlein-Brüderlein" folgt ein angedeuteter Salon mit Revuefolgen frei nach "Mary Poppins" sowie Showbühnen à la "A Chorus Line".
Der leichten Unterhaltung war keine Grenze gesetzt.
So macht Operette weiterhin Spaß.
WIENER ZEITUNG
Gräfin Mariza (Volksoper Wien, Regie: Thomas Enzinger) Gräfin Mariza (Volksoper Wien, Regie: Thomas Enzinger)
Die Neuproduktion von Kálmáns zigeuner- und paprika-satter Monarchie-Phantomschmerz-Operette funktioniert.
DIE PRESSE
Gräfin Mariza (Volksoper Wien, Regie: Thomas Enzinger) Gräfin Mariza (Volksoper Wien, Regie: Thomas Enzinger)
"Gräfin Marizza" verzaubert Volksoper
Dem Jubel bei der gestrigen Premieren nach zu schließen, hat die Volksoper Wien mit ihrer Neuproduktion des Kalman-Klassikers "Gräfin Mariza" ganz den Geschmack ihres Stammpublikums getroffen.
...viel Schmelz und Schmiss...
Im drehbaren Landschloss-Ambiente wird gesungen , getanzt und gespielt, als gäbe es kein Heute und kein Morgen.
OE24.at
Gräfin Mariza (Volksoper Wien, Regie: Thomas Enzinger) Gräfin Mariza (Volksoper Wien, Regie: Thomas Enzinger)
...wieder einen Hit gelandet...
Es war ein Triumph. Für alle Beteiligten. Thomas Enzinger schuf eine beschwingte, intelligente, sympathische Inszenierung.
So macht man “Gräfin Mariza” anno 2014!
Enzinger lässt die Geschichte von einem alten Diener erzählen. Ein kleines Mädchen ist seine Zuhörerin zwischen zunächst wehmütig-weißverhängten Möbeln. Überhaupt greift der Regisseur gern zu Rückblenden. Wunderbar eine in Tassilos und Lisas Kinderzimmer mit zu Leben erwachenden Puppen und einem Plüscheisbären. Bezaubernd. Ein Regieeinfall schöner als der andere.
MOTTINGERS MEINUNG
Gräfin Mariza (Volksoper Wien, Regie: Thomas Enzinger) Gräfin Mariza (Volksoper Wien, Regie: Thomas Enzinger)
Es war eine erfolgreiche Premiere im heute so schwer umzusetzenden Genre Operette.
Thomas Enzinger hat sich auf keine Experimente eingelassen, sondern das Werk „vom Blatt“ inszeniert – ohne Mätzchen wie zeitliche Verschiebungen oder pseudosozialkritische Brechungen. Er hat schlichtweg gutes Unterhaltungstheater gemacht und das wird heute doch wohl auch noch erlaubt sein.
Der Regisseur führte Chor und Personen routiniert und sorgte für einen flüssigen Ablauf der Handlung.
Am Ende gab es durchaus verdient viel Applaus und Bravos für alle Beteiligten, insbesonders auch das Leading Team.
DER NEUE MERKER
Gräfin Mariza (Volksoper Wien, Regie: Thomas Enzinger) Gräfin Mariza (Volksoper Wien, Regie: Thomas Enzinger)
Regisseur Thomas Enzinger gelingt es mit Auffälligkeiten sein Publikum bei Laune zu halten. Da eine Verfremdung, dort ein Aha-Erlebnis, oft ein Widerspruch, nie aber sinnlos gegen den Strich gebürstet. Operette kann Spaß machen!
Dabei scheut Enzinger auch die Meta-Ebenen nicht, wenn er etwas die Mariza und Tassilo das große Liebesduett getrennt singen lässt oder Koloman Zsupán tatsächlich zur Bühnenfigur macht. Dann darf man nachdenken, ohne düster zu werden.
NÖN
Swingende Gräfin Mariza.
Mit einer tollen Inszenierung beweist das Stadttheater, wie begeisternd Operette noch immer sein kann. Schwungvoll, stimmig, vor Ideen übersprühend und gesanglich homogen bietet die Aufführung Spannung und Witz von der ersten bis zur letzten Minute.
Thomas Enzinger kontrastiert die schwermütige Pusztaromantik sehr geschickt mit grellem Witz und treffsicherer Parodie. Tragend für die Aufführung sind die originellen Einfälle...
Großer Jubel.
KURIER
Operette beschwört Roaring Twenties...
Die Produktion konnte auf den größten gemeinsamen ästhetischen Nenner gebracht werden. Ein schwungvoller Abend...
MB
-
-
---
---
---